Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er
nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.
		-- Albert Schweitzer
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Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem,
was lebt.
		-- Albert Schweitzer
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Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die
Seele.
		-- Albert Schweitzer
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Niemand wird alt, weil er eine bestimmte Anzahl von Jahren gelebt hat.
Menschen werden alt, wenn sie ihre Ideale verraten.
		-- Albert Schweitzer
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Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel
stärker entwickelt hat als geistig.
		-- Albert Schweitzer
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Menche Menschen gleichen einem eingerollten Igel, der sich mit den
eigenen Stacheln peinigt.
		-- Albert Schweitzer
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Das Christentum kann das Denken nicht ersetzen, sondern muß es
voraussetzen.
		-- Albert Schweitzer
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Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
		-- Albert Schweitzer
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Humanität besteht darin, daß niemals ein Mensch einem Zweck geopfert
wird.
		-- Albert Schweitzer
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Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so
entzückend findet.
		-- Albert Schweitzer
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Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch
höhere, die man außer acht läßt.
		-- Albert Schweitzer
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Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.
		-- Albert Schweitzer
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Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die
Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
		-- Albert Schweitzer
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Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die
Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muß auf das
Schicksalhafte gefaßt sein, daß sie ihm welche draufrollen.
		-- Albert Schweitzer
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Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wasser.
		-- Albert Schweizer
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Sittlichkeit ist nicht nur ein Verhalten gegen Menschen, sondern ein
Verhalten gegen das Lebendige überhaupt.
		-- Albert Schweitzer
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Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des
Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und
starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist
eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt
und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet
wurde.
		-- Albert Schweitzer
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Vertrauen ist für alle Unternehmungen das Betriebskapital, ohne
welches kein nützliches Werk auskommen kann.
		-- Albert Schweizer
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Wer viel Schönes im Leben bekommen hat, muß entsprechend viel dafür
zahlen.
		-- Albert Schweitzer
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Die Demokratie beginnt in der Familie, im Alltag, in der tätigen
Ehrfurcht vor allem Lebenden, sei es Mensch oder Tier.
		-- Albert Schweitzer
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Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito
bleiben will.
		-- Albert Schweitzer
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Demut ist die Fähigkeit, auch zu den kleinsten Dingen emporzusehen.
		-- Albert Schweitzer
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Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
		-- Albert Schweitzer
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Als unverlierbaren Kinderglauben habe ich mir den an die Wahrheit
bewahrt. Ich bin der Zuversicht, daß der aus der Wahrheit kommende
Geist stärker ist als die Macht der Verhältnisse.
		-- Albert Schweitzer
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Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich
zum Menschen macht.
		-- Albert Schweitzer
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Es kommt fast für jeden Menschen der Augenblick, wo die überkommene
und angelernte Religion von ihm abfällt wie der Mörtel von der Wand.
Erziehung, Haus und Familie, religiöses Milieu, alles kann nichts
helfen, denn es muß so kommen, damit der Mensch er selbst wird.
		-- Albert Schweitzer
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Die Wissenschaft, richtig verstanden, heilt den Menschen von seinem
Stolz; denn sie zeigt ihm seine Grenzen.
		-- Albert Schweitzer
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Die großen Flüsse brauchen die kleinen Wasser.
		-- Albert Schweitzer
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Die Abstraktion ist der Tod der Ethik, denn Ethik ist lebendige 
Beziehung zu lebendigem Leben.
		-- Albert Schweitzer (Kultur und Ethik)
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Der größte Feind der Sittlichkeit ist die Abstumpfung.
		-- Albert Schweitzer (Straßburger Predigten 1900-1919)
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Es steht uns nicht frei, den Völkern Afrikas Wohltaten zu erweisen
oder nicht zu erweisen. Es ist unsere Pflicht. Alles, was wir ihnen
geben, ist keine Wohltat, sondern eine Sühne.
		-- Albert Schweitzer
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